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Maximo Evoluzione programmiert mit blechwelt – größte Lasermaschine der Welt

Binder + Co AG steuert Prima Power Maximo und Platino mit blechwelt.

Anwenderreportage
Land/Drehort:
Deutschland
Datum:
1. Oktober 2013
Sprache im Video:

Deutsch

Systemstärken:

Geschichte:

Die Binder+Co Aktiengesellschaft ist als Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik Weltmarktführer in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Die Anlagen von Binder zerkleinern, sortieren und verpacken z. B. Stein, Erde, Kohle, Glas und Kunststoffe. Allein am Standort Gleisdorf werden mit etwa 300 Mitarbeitern Maschinen und Anlagen produziert, die in über 100 Länder der Welt exportiert werden. Dabei steht die Produktion vor der Herausforderung immer größere Einzelkomponenten fertigen zu müssen, einzelne Blechzuschnitte erreichen dabei knapp 15 Meter Länge und Breiten bis zu 3 Meter.

Zur Vorfertigung von Stahlblechteilen nutzt Binder+Co eine Prima Power Maximo Evolutione mit einem Arbeitsbereich von 15×3 Metern und eine Prima Power Platino mit einem Arbeitsbereich von 4×2 Metern. In beiden Fällen liegt die Laserleistung bei 4 kW, um auch Materialstärken von bis zu 20 mm laserschneiden zu können.
Im Bereich der Konstruktion nutzt Binder SolidWorks® oder AutoCAD®. Die so konzipierten Schneidteile wurden ursprünglich als 2D-CAD – Dateien an die Arbeitsvorbereitung für die Laserschneidmaschinen übergeben, was genau an dieser Stelle einen Kapazitätsengpass auslöste.

Herr Bruno Egger, Produktionsleiter, erinnert sich: ‚Nach der Installation der Maximo waren alle von der hohen Qualität und Genauigkeit der Teile begeistert. Daher entschlossen wir uns rasch, mehr und mehr Teile, die bisher mit Plasma geschnitten wurden, auf der neuen Laserschneidmaschine zu fertigen. Das führte dazu, dass die Maschine seit Jahren vierschichtig arbeitet und deshalb zu einem Schwerpunkt in unserem Produktionsprozess geworden ist. Schnell erreichten wir die Kapazitätsgrenze in der Arbeitsvorbereitung, da es nur wenige Wiederholteile gibt und aufgrund von wechselnden Bestellmengen jeder Fertigungsauftrag und somit jedes Nesting individuell war. Über 100 neue Nestings am Tag waren und sind bei uns keine Seltenheit.‘

Anfang 2013 erwarb Binder daher von „blechwelt“ drei JETCAM Expert Systeme mit Hochleistungsschachtler (high performance nesting) und bwREP Reportgenerator. Zusätzlich wurde eine Auftragsschnittstelle zur Übernahme von Stückzahlen, Lieferterminen und Produktionsvariablen aus dem ERP-System eingerichtet.
Als Besonderheit wurde die Funktion ‚doppelter Postprozessorlauf‘ entwickelt und konfiguriert. Dadurch werden bei der NC-Text Erzeugung alle Blechtafeln bis zu einer Größe von 4×2 Metern automatisch abgespeichert. Der Schichtführer der Lasermaschinen entscheidet somit bei Bedarf selbständig und ohne jeden Zeitverlust über die Umdisponierung von Aufträgen.

Bereits wenige Monate nach der Installation lassen sich in vielen Bereichen klare Resümees ziehen.
Armin Krispel, Leiter der Arbeitsvorbereitung: ‚Jetzt können wir unsere Auftragslisten je Schicht aus dem ERP-System übertragen – den Rest macht JETCAM automatisch. Die Schneidzeiten konnten wir individuell für alle Materialarten anpassen und bekommen so noch viel genauere Produktionszeiten für die Vorkalkulation und die Schichtplanung. Die Schnittzeiten werden automatisch zusammen mit den benötigen Materialmengen in Echtzeit zurückgemeldet.’
Als CADCAM-Programmierer überwacht und koordiniert Robert Kothgasser die Aufträge für die Laseranlagen: ‚Bei den Aufträgen, die vollständig im ERP-System angelegt sind, haben wir gar keine Programmierzeit mehr. Da kann ich am Bildschirm beobachten, wie das System selbständig ganze Schichten automatisch einliest, puzzelt, NC-Texte erzeugt und Arbeitspapiere druckt. Insgesamt haben sich die Programmierzeiten so um mehr als 50% reduziert.’
Der Hochleistungsschachtler sorgt im automatisierten Prozess bei jedem Auftrag für die optimale Materialnutzung. Herr Egger: ‚Bei den überprüften Aufträgen wurde die Materialnutzung durch den Hochleistungsschachtler um bis zu 5% gesteigert. Bei mehreren tausend Tonnen Vormaterial, das über unsere Laseranlagen läuft, kommt da pro Jahr eine ordentliche Summe zusammen. Schon alleine dadurch liegt der ROI für die „blechwelt“-Lösung deutlich unter 12 Monaten.’
Mit Service und Support von „blechwelt“ zeigt sich Binder+Co zufrieden. Neben kurzen Reaktionszeiten sorgt vor allem die Möglichkeit des Online-Fernzugriffs für effiziente und rasche Lösungen.

Die nächsten Schritte bei Binder sind bereits geplant. Herr Egger: ‚Dank der weiter hohen Nachfrage nach unseren Produkten werden wir im Konzern in absehbarer Zeit eine dritte Maschine anschaffen – die Kapazitäten in der Arbeitsvorbereitung sind bereits vorhanden …‘

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