| Anwender: Lund Brothers & Co. Ltd. JETCAM Expert Premium |
Software: 2 x JETCAM Expert Premium, PPS-Schnittstelle, Frei-Form-Schachteln
Maschinen: Amada EM2510, Wiedemann Centrum 3000
Unternehmen: Lohnfertiger - Eines der ältesten Blechverarbeitungsunternehmen in Großbritannien
Lund Brothers aus England wurde im Jahr 1898 gegründet und ist damit eines der ältesten Blechverarbeitungsunternehmen in Großbritannien. Seit 1998 steuert Lund mit JETCAM Expert Wiedemann Stanzmaschinen an.
Obwohl man im Wesentlichen mit dem System zufrieden war, probierte Lund 2001 ein alternatives System aus. Nigel Standen, der Direktor erläutert: „Man bot uns ein anderes System an – und der Anschaffungspreis erschien auf den ersten Blick extrem günstig. Wir nahmen das Angebot an und ließen den Wartungsvertrag mit JETCAM auslaufen. Der Maschinenbediener wurde geschult, kam aber mit vielen ungeklärten Punkten und unbefriedigenden Aussagen zurück. Bei der Programmierung störte unter Anderem eine sehr limitierte Werkzeugbibliothek oder aber unsinnige Werkzeugvorschläge. Das Produkt selbst erwies sich als sehr eingeschränkt. Mit jeder gewünschten Funktion mußten wir das System aufrüsten und zahlen. Zudem war es bei Weitem nicht so durchgängig wie JETCAM.“
Nachdem der Maschinenbediener die Firma verließ, übernahm CNC Programmierer Alan Newell im Jahr 2004 die Arbeitsvorbereitung der Stanzmaschinen: „Ich war zwar intensiv auf dem anderen CAM System geschult worden, aber nach nur einem halben Tag Schulung konnte ich JETCAM bedienen. Danach blieb das andere CAM System in der Schublade, denn selbst die jahrealte JETCAM-Version war viel einfacher zu benutzen als unser aktuelles CAM System. JETCAM ist präziser in der Auswahl der Werkzeuge und die Werkzeugbelegung gilt für die Geometrie und nicht für die Schachtelung. Das bedeutet, das Änderungen an einem Bauteil automatisch in alle Verschachtelungen übernommen werden.“
Im Jahr 2006 kaufte Lund eine Amada EM2510 Stanze mit Be-/ Entladefunktion. Nigel fügt hinzu: „Ich bat die Arbeitsvorbereitung zuerst eines der schon vorhandenen Systeme auszuwählen und verglich dieses dann mit der OEM-Software von Amada. Zu diesem Zeitpunkt hatte JETCAM noch keinen speziellen Postprozessor für die Amada und wir hatten anfangs Bedenken, das JETCAM nicht in der Lage ist die Maschine komplett anzusteuern. Allerdings benötigten wir für JETCAM nur einen weiteren Postprozessor um den kompletten Teilebestand übernehmen zu können und brauchten so kein Teil neu zu programmieren.“
Alan ergänzt: „JETCAM erzielte einen Automationsgrad der höher war als der jedes anderen Systems das ich verglichen habe. Da einige unserer Bauteile verschiedene Sonderwerkzeuge erfordern, ist es wichtig das die Werkzeugdaten eingerichtet sind bevor die Teile verschachtelt werden. Ich mag es, das ich bei jedem Arbeitsgang von Hand eingreifen kann um Änderungen vorzunehmen. Besonders gut ist, das man Bauteile zu einer halbfertigen Verschachtelung über das manuelle Frei-Form-Schachteln hinzuzufügen kann. Die Entscheidung fiel also leicht.“
Der neue Postprozessor wurde gleichzeitig mit den Modulen Frei-Form-Schachteln und der PPS-Schnittstelle installiert. Zusätzlich wurde der Wartungsvertrag mit JETCAM erneuert, so daß Lund jederzeit die neuesten Softwareversionen über Internet herunterladen kann. Die Installation war innerhalb eines Tages abgeschlossen und die Maschine sofort lauffähig.
Nach einer Betriebserweiterung und nachfolgender Neuordnung der Belegschaft, kaufte Lund 2007 eine zweite JETCAM Expert Premium Lizenz sowie eine Netzwerklizenz, die es den Mitarbeitern ermöglichte die Software quer über das Netzwerk verteilt anzuwenden.
Für die Zukunft plant Lund den Kauf einer CNC-Lasermaschine und sieht JETCAM als wesentlichen Teil Ihres Fertigungsprozesses an. Nigel faßt zusammen: „Die erste Lizenz hat sich innerhalb von sechs Monate selbst bezahlt und wir bemerken deutliche Vorteile durch die zweite Lizenz und die hinzugekommene Automatisierung durch das Verschachtelungsmodul. JETCAM ist bei Weitem die bedienderfreundlichste Software die wir kennen. Man kann manuell oder automatisch von 0% bis 100% programmieren – ganz nach Wunsch.“
- Standardisierung der Fertigung auf ein System
- Steuerung aller Sonderfunktionen der Amada EM2510
- Werkzeugbelegung wird mit der Geometrie abgespeichert - dadurch werden Änderungen sofort in allen Verschachtelungen übernommen
- Fähigkeit zur Vollautomatisierung mit manueller Eingriffsmöglichkeit
- Schnelle Erzeugung komplexer Frei-Form-Schachtelungen, mit der Möglichkeit mittels Maus per ‚Drag and Drop‘ noch mehr Bauteile auf die Verschachtelung zu legen
- Schulung der Anwender dauerte nur einen halben Tag
- Erstlizenz hat sich innerhalb von sechs Monate selbst bezahlt
- Ausnutzung der Netzwerklizenz über zwei Standorte
- Wartungsvertrag ermöglicht den sofortigen Zugriff auf Softwareaktualisierungen
