Anwender:
Lozier Corporation

JETCAM Expert Premium, PPS-Schnittstelle, Hochleistungsschachtler, Fernsteuerung

Firmeninformation:

Unternehmen:
Hersteller von Inneneinrichtungen / Betriebseinrichungen für Warenhäuser/ Lagerhallen mit 5 Produktionsstätten in den USA

Maschinen:
Bystronic Bystar 3015 in FMS/Tower system
9 x Mazak NTX48
Mazak STX48
Mazak NTX510
2 x Mazak STX510
Amada Pega 357 Be-/Entladesystem
Strippit 1250 XP
Strippit 1250 S
Finn-Power F6 Express mit Be-/Entladesystem
3 x Finn Power Shear Genius 6 mit Night-Train

Anforderungen

Lozier Corporation (www.lozier.com) stellt Inneneinrichtungen für Waren-/Lagerhäuser her und hat 5 Produktionsstätten in den USA. Seit dem Kauf der ersten CNC Stanzmaschine im Jahr 1992 vergrößerte sich der Maschinenpark bis heute auf 21 CNC Stanz – und Lasermaschinen, einige mit automatischem Be-/Entladesystem oder angegliedert an ein flexibles Fertigungssystem (FMS). Eine Folge des Expansionskurses war, das Lozier eine ganze Reihe unterschiedlicher CNC Programmier – und Verschachtelungssysteme erwarb oder übernahm. Daher mußten Bauteile und Schachtelungen ständig neu erzeugt werden, um in unterschiedlichen CAM Systemen auf unterschiedlichen Maschinen zu laufen. Begleitpapiere waren nicht standardisiert und die Schulung der Belegschaft war schwierig und kostenintensiv. Die meisten Verschachtelungen mußten manuell erzeugt werden, da einige der Nesting-Routinen wenig effektiv oder so umständlich in der Bedienung waren, das die CAD/CAM-Programmierer deren Funktionsumfang gar nicht nutzen konnten. Weiterhin gab es niemanden, der Erfahrungswerte in allen Programmiersystemen besaß. Dies machte eine effektive Arbeitsvorbereitung unmöglich.

2005 initiierte Lozier einen Leistungsvergleich zwischen JETCAM und zwei weiteren Systemen, die alle Maschinen unterstützen konnten. Eine Auswahl bestehender Teile wurde zum Testen der Verschachtelungseffizienz benutzt. Der Rechteck-hochleistungsschachtler von JETCAM schnitt bei gestanzten Bauteilen mit 4% weniger Materialverschnitt gegenüber den engsten Mitbewerbern ab. Aufgrund des neuen Hochleistungs-Freiformschachtlers von JETCAM wurde die Lasereffizienz ebenfalls enorm gesteigert. Matt Bruns, Produktionsingenieur: „Viele unserer kompakten Baugruppen haben komplizierte Geometrieen. Für eine gute Materialausnutzung müssen wir Teile zusammenfassen, spiegeln und gemeinsame Trennschnitte nutzen. Wir paarten und spiegelten Bauteile für gemeinsame Trennschnitte manuell, so das bestimmte Baugruppen verglichen wurden, um zu sehen, wie potentielle Verschachtelungsmodule, gleichzeitig auf unterschiedlichen Maschinen, für die Produktion Bauteile für gemeinsame Trennschnitte paaren, spiegeln und schachteln. Diese Leistungsvergleiche belegten, das JETCAM das für unseren Maschinenpark bei weitem leistungsfähigste System war. Wir benutzten JETCAM schon in zwei unserer Produktionsstätten, aber wir überprüften andere Systeme um sicher zu stellen, das wir die bestmögliche Lösung erhalten würden. Die anderen Softwarepakete waren dazu nicht so einfach in der Bedienung und zeigten weitere Schwachpunkte im täglichen Umgang auf. Sie wiesen auch nicht den hohen Automationsgrad auf, der durch JETCAM geboten wurde. Aber gerade das war unser Ziel und absolut notwendig um Programmierlogistik und Programmierarbeit zu senken.“

Die JETCAM-Lösung:

2005 initiierte Lozier einen Leistungsvergleich zwischen JETCAM und zwei weiteren Systemen, die alle Maschinen unterstützen konnten. Eine Auswahl bestehender Teile wurde zum Testen der Verschachtelungseffizienz benutzt. Der Rechteck-hochleistungsschachtler von JETCAM schnitt bei gestanzten Bauteilen mit 4% weniger Materialverschnitt gegenüber den engsten Mitbewerbern ab. Aufgrund des neuen Hochleistungs-Freiformschachtlers von JETCAM wurde die Lasereffizienz ebenfalls enorm gesteigert. Matt Bruns, Produktionsingenieur: „Viele unserer kompakten Baugruppen haben komplizierte Geometrieen. Für eine gute Materialausnutzung müssen wir Teile zusammenfassen, spiegeln und gemeinsame Trennschnitte nutzen. Wir paarten und spiegelten Bauteile für gemeinsame Trennschnitte manuell, so das bestimmte Baugruppen verglichen wurden, um zu sehen, wie potentielle Verschachtelungsmodule, gleichzeitig auf unterschiedlichen Maschinen, für die Produktion Bauteile für gemeinsame Trennschnitte paaren, spiegeln und schachteln. Diese Leistungsvergleiche belegten, das JETCAM das für unseren Maschinenpark bei weitem leistungsfähigste System war. Wir benutzten JETCAM schon in zwei unserer Produktionsstätten, aber wir überprüften andere Systeme um sicher zu stellen, das wir die bestmögliche Lösung erhalten würden. Die anderen Softwarepakete waren dazu nicht so einfach in der Bedienung und zeigten weitere Schwachpunkte im täglichen Umgang auf. Sie wiesen auch nicht den hohen Automationsgrad auf, der durch JETCAM geboten wurde. Aber gerade das war unser Ziel und absolut notwendig um Programmierlogistik und Programmierarbeit zu senken.“

Lozier entschied auf JETCAM Expert zu standardisieren, zusammen mit der Fernsteuerung (RCP) in der Produktionsstätte in Nebraska. Die Auftragskontrollsysteme wurden installiert und überall in den anderen Produktionsstätten verteilt.
Diese übertragen Aufträge an die Fernsteuerung um einzelne Bauteile oder komplette Baugruppen der Verschachtelung hinzuzufügen. Wenn ein Auftrag von einem der Fernsteuerungssysteme (Black Box) des JETCAM Systems verarbeitet worden ist, werden die sich hieraus ergebenden CNC Programme und die zugehörigen relevanten Begleitpapiere sofort automatisch an die Maschine in der jeweiligen Anlage gesendet. Jede der anderen Produktionsstätten kann bei Bedarf auf eine dieser ferngesteuerten JETCAM Expert Lizenzen zugreifen, die zum Programmieren und für jeden anderen, außerplanmäßigen Auftrag benutzt werden können.

Innerhalb einer Woche war die Installation der JETCAM Expert Software in allen Produktionsstätten abgeschlossen. Matt kommentiert die Implementation: „ Die Installation von JETCAM war die schnellste unternehmensweite Softwareeinführung die ich bis dahin erlebt habe und alle fünf Produktionsstätten konnten mit der Software zum gleichen Zeitpunkt loslegen. Das System hat eine leicht zu bedienende Hilfe, sowie eine Videohilfe. Die meisten unserer Techniker brauchten nach 2 Tagen Schulung schon schwierigere Themenbereiche.“

Der Programmieraufwand für beide – Stanz- und Lasermaschinen – reduzierte sich erheblich und weiteres Einsparpotential wurde sichtbar. Zukünftig nutzen die Maschinenbediener das Auftragssystem um den Ablaufplan für Komponenten, die ursprünglich einer bestimmten Maschine zugeordnet waren, zurück an eine andere Maschine zu übertragen. Dies ermöglicht ausgewählte Komponenten oder komplette Aufträge schnell für eine andere Maschine zu verschachteln, ungeachtet der Technologie. JETCAM gleicht sofort jede Komponente, welche vorbereitet und freigegeben wurde, ab, bevor die Verschachtelungen erfolgen. Lozier lädt den Komponentennamen, den Änderungsindex und das zugeteilte Material für jeden Auftrag. Das Auftragskontrollsystem ermöglicht es dann diese Informationen auf Unterschiede zwischen dem PPS-System bei Lozier und den hinterlegten Daten im Programmiersystem zu überprüfen.

Erhebliche Einsparungen summierten sich an vielen Punkten. Die Programmierzeit von Bauteilen reduzierte sich enorm und die Maschinenauslastung sowie Material-ausnutzung verbesserte sich deutlich messbar. Die in den Vergleichstest bereits festgestellte, sehr gute Schachtelleistung des Hochleistungsschachtlers wurde durch die Analyse der praktischen Produktionsergebnisse nochmals bestätigt. Automatische Laserverschachtelungen waren im Durchschnitt 5% wirtschaftlicher als vorher und 1,5% höher als manuell optimierte Verschachtelungen. Bei den Hochleistungs-Rechteck-Schachtelungen von gestanzten Bauteile wurden Blecheinsparungen von bis zu 11,4% erzielt.

Die Standardisierung aller Standorte brachte darüber hinaus Synergieeffekte mit sich. Matt erläutert: „Die durchgängige Änderungsindexkontrolle an allen Systemen zeigt uns mögliche Problemteile oder falsche CAD-Daten sofort an. Die erforderliche Zeit, um Umformungen an einem Teil einheitlich für alle Maschinen zu definieren, wurde enorm gesenkt. Die durchschnittliche Verschachtelungszeit wurde durch den Hochleistungsschachtler (FFHPN) halbiert.“

Ein Problem des vorherigen Systems war, daß man in Programme für den Mazak Laser nicht wieder einsteigen konnte, wenn die Maschine im Schneidprozess stoppte. Noch während der Installation wurde eine Lösung gefunden und der Postprozessor so angepasst, das der Bediener von jedem beliebigen Punkt aus das Programm fortsetzen kann.

Bei den laufenden Kosten profitiert Lozier durch den abgeschlossenen Wartungsvertrag, der 40% preiswerter ist als die Wartungskosten für die bisherigen Systeme. Ein Update bezahlte sich schon von selbst weil der NC-Code für die Mazaks jetzt 40% schneller generiert wurde. Matt fügt hinzu: „Die technische Unterstützung ist ausgezeichnet, mit schnellen und konkreten Antworten. Im System gibt es für komplizierte Sachverhalte darüber hinaus eine ‚Problem-Report‘ Funktion, mit der wir jede Schachtelung in Sekunden mit allen relevanten Systeminformationen per Mail an JETCAM schicken können. Updates, die wir leicht selber installieren können, laden wir regelmäßig aus dem Netz. Ebenfalls von Vorteil ist die Möglichkeit, eine Sicherungskopie des kompletten JETCAM Systems erstellen zu können und so die Software leicht von einem Rechner auf einen anderen übertragen werden kann. Die Programmdateien liegen in einem einzigen Verzeichnis und falls ein PC abstürzt, können wir innerhalb von drei Minuten das Backup auf einem anderen Rechner aufspielen. Bei manchen unserer alten Systeme hätte das mehrere Stunden Ausfall bedeutet und meist noch einen Technikereinsatz erfordert. “

Matt sagt abschließend: „JETCAM hat es Lozier einfach gemacht sich auf ein CAD/CAM Paket für alle Produktionsstätten festzulegen. Jetzt haben wir unsere Bauteile an einem einzigen Ort, für alle Maschinen sofort verfügbar, abgelegt. Die relevanten Fertigungsdaten befinden sich zentral in einer einzigen Komponentendatei. Zurückhaltende Schätzungen zeigen, das sich das komplette System innerhalb eines Jahres nach Installation von alleine bezahlt hat. Seit der Installation hat JETCAM zahlreiche Weiterentwicklungen geliefert, welche unsere Produktion kontinuierlich effizienter macht. Wir sind stets auf der Suche nach Verbesserungen in Arbeitsabläufen, aber auch nach neuen Maschinen und Technologien. Die Geschäftsbeziehung zwischen Lozier und JETCAM ermöglicht es uns, wettbewerbsfähig zu bleiben und das Wachstum fortzusetzen.“

 

Auf einen Blick:

  • Steuerung von 21 Stanz – und Lasermaschinen über 5 Maschinenstandorte hinweg
  • Austausch 6 unterschiedlicher CAM-Systeme

  • Verbesserte Materialnutzung von 5 bis 11,4 %

  • Gleichzeitige Installation in allen 5 Produktionsstätten innerhalb einer Woche

  • Verringerung der Programmierzeit
  • Veringerung der Schachelzeiten

  • Postprozessoranpassung ermöglicht einen schnellen Wiedereinstieg in Programme

  • Fernsteuerung ermöglicht vollautomatisiertes Schachteln und Erzeugen von CNC-Texten

  • Dynamische Anschnittfahnen, gemeinsame Trennschnitte, Spiegeln der Bauteile und Verfahrwegoptimierung verringerten Produktionszeit und Materialverbrauch

  • Bedienerschulung dauerte nur 2 Tage

  • Alle Bauteile, Verschachtelungen und NC-Dateien befinden sich an einem einzigen Ort, von dem alle entfernten Produktionsstätten bedient werden

  • Einheitliche Auftragspapiere und PPS-Kommunikation für alle Maschinen

Kommentare:
"Die Installation von JETCAM war die schnellste unternehmensweite Softwareeinführung die ich bis dahin erlebt habe und alle fünf Produktionsstätten konnten mit der Software zum gleichen Zeitpunkt loslegen."
Matt Bruns,
Produktionsingenieur