Anwender:
Lincoln Electric

JETCAM Expert Premium

Firmeninformation:

Gründungsjahr: 1895
Umsatz: 1,04 Mrd. $
Mitarbeiter: Über 7000 weltweit

Unternehmen: Weltweit führend im Lichtbogen-Schweißen, im Roboter-Schweißen und in der Herstellung von Plasma- und Brennschneidanlagen

Maschinen:
Cincinatti- und Bystronic-Lasermaschinen
Amada-, Strippit- und Finn-Power-
Stanzmaschinen

Anforderungen

Lincoln ElectricLincoln Electric, mit Sitz in Cleveland, Ohio in den USA ist weltweit führend im Design, in der Entwicklung und in der Fertigung von Lichtbogenschweiß-Produkten, Roboter-Schweißsystemen sowie von Plasma- und Brennschneidanlagen.

Die Produktionsstätten von Lincoln Electric beherbergen mehrere Stanz- und Lasermaschinen, die bis zur Anschaffung einer Finn-Power-Stanzmaschine auf einem veralteten UNIX-basierten CADCAM-System beruhten. Dieses System war schwierig zu erlernen, erforderte viele individuelle Anpassungen und war sehr teuer im Support. Der Verfahrenstechniker Ken Zavasnik erinnert sich: "Nachdem wir eine Stanzmaschine von FMS Machine Tools in Cleveland gekauft und installiert hatten, wurde uns so richtig bewusst, wie kryptisch unser altes System war – wir mussten durch so viele Module gehen, um Code zu generieren. Während das alte System praktisch bei jeder Installation anders aussah und es somit schwierig zu erlernen und teuer aufzurüsten und zu warten war, entsprach JETCAM von Anfang an unseren Bedürfnissen."

Die JETCAM-Lösung:

Nach lediglich zwei Tagen Schulung waren die Programmierer in der Lage, die neue Stanzmaschine kompetent in JETCAM Expert zu programmieren. Nachdem JETCAM sechs Monate bei Lincoln Electric im Einsatz war, entschied man sich, in der gesamten Produktionsstätte auf JETCAM zu setzen und die entsprechenden Postprozessoren für die vorhandenen Maschinen zu erwerben.

Zu dieser Übergangsphase meint Ken Zavasnik: "Uns war klar, dass wir uns für ein System entscheiden mussten und es war klar, dass die Wahl auf JETCAM fallen würde. Der Übergang zu JETCAM lief problemlos - wir waren überrascht angesichts der Menge an positiven Effekten in der Produktion. Da wäre vor allem die enorm gestiegene Flexibilität zu nennen, die durchschnittlich 20% Programmierzeit einsparte, was in etwa 240 Stunden im Jahr entspricht."

Der flexible Programmieransatz in JETCAM führte auch zu einer Zeitersparnis in den Maschinenzyklen. Ken Zavasnik äußert sich dazu: "Unser altes System fügte immer eine Zurücksetz-Bewegung ans Ende des Zyklus, was wir mit JETCAM ganz leicht unterdrücken konnten. Die beiden Stanzmaschinen haben zusammen einen jährlichen Blech-Verbrauch von über 30.000 Tafeln. Das Zurücksetzen verlängert die Zykluszeit um 12 bis 16 Sekunden, der Verzicht darauf erspart uns fast fünf Tage im Laufe eines Jahres."

Lincoln ElectricDa das alte System so teuer in der Wartung war, war Lincoln Electric zunächst unsicher, welches Maß an Support das neue System erfordern würde. Ken Zavasnik fügt hinzu: "Der Support sowohl von FMS als auch von JETCAM war phantastisch. Alle Fragen wurden prompt und ausführlich beantwortet. Als wir einige Änderungen in der Code-Ausgabe von JETCAM anforderten, wurden unsere Wünsche prompt umgesetzt."

Ein Jahr nach der Entscheidung für JETCAM als Programmiersystem entschied sich Lincoln Electric dazu, einen zweiten Arbeitsplatz einrichten zu lassen. Eine entscheidende Rolle spielte hierbei der Wunsch, der Abteilung für Prototypenfertigung zu ermöglichen, schneller Änderungen an den Teilen vorzunehmen. Außerdem war es so natürlich möglich, die Programmierlast zwischen zwei Programmierern aufzuteilen.

>Wenn ein Unternehmen viel Geld in seinen Maschinenpark investiert, ist es wichtig sicherzustellen, dass das absolute Maximum an Leistungsfähigkeit aus seinem Programmiersystem herausgeholt wird. Durch die völlige Umstellung auf JETCAM hat Lincoln Electric auch von regelmäßigen Software-Updates profitiert, die sie selbst übers Internet installieren können. Ken Zavasnik kommentiert: "Wir haben einige interessante Funktionen in den neuen Versionen entdeckt, z.B. die automatische Zerstückelung des Restgitters, was sich mit Einsparungen von bis zu 30 Minuten pro Auftrag als äußerst nützlich bei den Lasermaschinen erwiesen hat. Sollten wir uns in Zukunft einmal eine andere Stanz- oder Lasermaschine anschaffen, egal welche Maschine wir bekommen, JETCAM wird sie steuern. Das System hat sich bereits mehrfach ausgezahlt."

Kaufvorteile:

  • Standardisiertes System für alle Stanz- und Lasermaschinen
  • Ersetzte ein veraltetes UNIX-basiertes System, das sehr teuer in der Wartung und im Update war
  • Prozesse zur Codeerzeugung sind nun direkter und nicht mehr verstreut über mehrere Module
  • Programmierzeit hat sich um 20% reduziert, was im Jahr 240 Mannstunden entspricht
  • Maschinenbediener wurden für JETCAM in nur zwei Tagen geschult - im Gegensatz zu zwei Wochen für das alte System
  • Ersparnis von fast einer Woche Produktionszeit im Jahr aufgrund von verbesserten Maschinenzyklus- zeiten 
  • Fortlaufende Wartung und Updates erhöhen weiterhin Einsparungen durch neue Funktionen, z.B. die automatische Zerstückelung des Restgitters, die bis zu 30 Minuten pro Auftrag einspart

Kommentare:
"Durch die erreichten Einsparungen hat sich JETCAM mehr als bezahlt gemacht. Die gestiegene Produktivität durch JETCAM wird unsere Durchlaufleistung weiter verbessern. Alles in allem erhöht sich schließlich der Gewinn von Lincoln Electric."
Ken Zavasnik,
Verfahrenstechniker Fertigungsentwicklung