Anwender:
Liebert Corporation

JETCAM Expert Premium

Firmeninformation:

Gründungsjahr:1965
Mitarbeiter: Über 1000 weltweit

Unternehmen: Computer- und Telekommunikations-Ausrüstung

Maschinen:
10 x Finn-Power Shear Genius
1 x Finn-Power Laser/Stanzen
5 x Amada Pega/Vela/Coma

Anforderungen

Liebert CorporationBei Liebert Corporation, einem weltweit führenden Anbieter im Bereich Computer- und Telekommunikationsausrüstung sind in vier Werken in Ohio und Mexiko insgesamt 16 Stanz- und Lasermaschinen im Einsatz. Mit der Entscheidung des Unternehmens, neue Finn-Power-Maschinen anzuschaffen, stellte sich auch die Frage, mit welcher Software diese Maschinen gesteuert werden sollten, da das bereits vorhandene CAM-System dazu nicht in der Lage war. Nach eingehender Prüfung entschied man sich schließlich für das JETCAM-System.

Der Produktionsleiter Alan Maureman erinnert sich: "JETCAM ließ sich gut mit unserem vorhandenen Solid Edge-CAD-System verbinden, und es war wirklich sehr leicht zu erlernen. Außerdem unterstützt es auch fortgeschrittene Funktionen der Finn-Power, wie z.B. die Rechtwinkelschere."

Die JETCAM-Lösung:

Installiert wurde zunächst ein JETCAM Expert Premium-System mit MRP-Schnittstelle für die Finn-Power-Maschinen. Liebert entschloss sich dann aber bald, JETCAM unternehmensweit als CAM-Paket einzusetzen und auch Postprozessoren für die Steuerung der Amada-Maschinen zu erwerben. Mit der Einführung des JETCAM-Systems hat sich das Problem der Revisionskontrolle in den verschiedenen Werken auf einen Schlag gelöst. Die Programmierer sind nun in der Lage, gemeinsam an Geometriedateien zu arbeiten, sodass die Auftragslisten unabhängig vom Standort der Maschine optimiert werden können.

Alan Maureman kommentiert: "Der Vergleich von JETCAM mit unserem alten CAM-System, das die Amada-Maschinen steuerte, ist wie Tag und Nacht. Zur Zeit der JETCAM-Einführung wuchs das Unternehmen rapide, dabei half uns JETCAM, unsere Produktionsziele zu erreichen. Für ein typisches Einzelteilprogramm brauchte man früher gut und gerne 30 Minuten: Wir mussten die Abwicklung per Hand zeichnen und dann die Werkzeuge platzieren, um die Schachtelung zu erstellen. Meistens mussten wir auch noch den NC-Code bearbeiten, bevor wir den Auftrag starten konnten. Mit JETCAM importieren wir einfach das Teil, führen die automatische Werkzeugplatzierung durch und erzeugen den Code, der immer hundertprozentig korrekt ausgegeben wird. Eine komplexe Teileschachtelung können wir nun in wenigen Minuten durchführen."

Liebert CorporationLiebert hat jetzt auch die Möglichkeit, komplette Schachtelungen schnell von einer Maschine auf die andere zu verschieben, unabhängig vom Maschinenhersteller oder der eingesetzten Technologie. Maschinen- und Werkzeuginformationen werden in JETCAM unabhängig von der Schachtelung in speziellen Datenbanken gespeichert, wodurch die Umstellung auf eine andere Maschine nur wenige Sekunden dauert. Früher hätten die Aufträge komplett neu bearbeitet werden müssen, um auf den Finn-Power-Maschinen lauffähig zu sein.
Dadurch, dass mit JETCAM in kürzester Zeit NC-Code für eine beliebige Maschine erzeugt werden kann, erhöht sich die Durchlaufleistung der Fertigungen.
Früher musste Liebert in Phasen der Überkapazität des öfteren Subunternehmer einsetzen,

heute kann diese Arbeit unternehmensintern kostengünstiger erledigt werden, was sich letztendlich günstig auf die Wettbewerbsfähigkeit des Produktpreises auswirkt.  Außerdem wurden mehrere Arbeitsplätze aufgerüstet, um den Programmierern Zugang zum automatischen Rechteckschachteln zu ermöglichen. Alles in allem sind durch die Einführung von JETCAM enorme Programmierressourcen freigesetzt worden.

Dazu Alan Maureman: "Vor der Ankunft der Finn-Power-Maschinen hatten wir in meiner Anlage fünf Amada-Stanzmaschinen mit zwei Haupt-Programmierern, wobei die Maschinenbediener bei Bedarf auch mal beim Programmieren einsprangen. Hätten wir immer noch die fünf Amada-Maschinen mit der alten CAM-Software und dabei die aktuelle Auftragsmenge, würden wir allein in meiner Anlage wahrscheinlich drei oder vier Programmierer brauchen. Stattdessen kommen wir heute mit einem Haupt- und einem Hilfs-Programmierer pro Anlage sehr gut zurecht."

Als führender Anbieter in seinem Bereich muss Liebert sich ständig bemühen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit der Installation der ersten Finn-Power-Maschine wurde unternehmensweit die JETCAM-Software eingeführt, was zu beachtlichen Verbesserungen des Bedienkomforts, der Verlässlichkeit und der Geschwindigkeit führte.

Alan Maureman resümiert: "Wir haben uns für JETCAM entschieden, weil es einfach zu bedienen ist und wir nur die Funktionen kaufen brauchten, die wir auch wirklich benötigen. Lieferzeiten werden immer kürzer, aber mit JETCAM sind wir nun in der günstigen Lage, schnell auf die täglichen Anfragen reagieren zu können, was uns einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil verschafft."

Kaufvorteile:

  • Deutlich reduzierte Programmierzeit - in einigen Fällen von 30 Minuten für eine Einzelteilschachtelung auf wenige Minuten für eine komplexe Schachtelung von verschiedenen Komponenten
  • JETCAM als Standardsoftware in allen vier Werkenermöglicht die gemeinsame Nutzung von Dateien an den verschiedenen Standorten
  • Aufträge können bei Bedarf leicht zwischen den Finn-Power- und den Amada-Maschinen hin und her geschoben werden
  • Revisionskontrolle stellt sicher, dass nicht mit veralteten Dateien gearbeitet wird
  • Durch Überkapazität bedingter Einsatz von Subunternehmern nun nicht mehr notwendig
  • Enorm reduzierter Bedarf an Programmier-ressourcen
  • Erzeugter NC-Code ist nun hundertprozentig korrekt und bedarf keinerlei weiterer Bearbeitung

Kommentare:
"Der Vergleich von JETCAM mit unserem früheren System ist wie Tag und Nacht. Es ist kinderleicht, Teile mit Werkzeugen zu belegen, Schachtelungen zu optimieren und auf die täglichen Anforderungen in der Fertigung zu reagieren."
Alan Maureman,
Produktionsleiter